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SUMMARY:ABGESAGT: Bruckner und Reger - Chorwerk Ruhr (Stuttgart)
DESCRIPTION:Konzert im Rahmen der &#8222;Stunde der Kirchenmusik&#8220; der Stiftskirche Stuttgart \nAnton Bruckner (1824-1896)\nOs iusti\nChristus factus est\nLocus iste\nAve Maria \nMax Reger (1873-1916)\nGeistliche Gesänge op. 110  \nChorwerk Ruhr\nFlorian Helgath\, Leitung \nMit Anton Bruckner und Max Reger rücken zwei Spätromantiker ganz unterschiedlichen Typs in den Blick dieses rein geistlichen A-Cappella-Konzertprogramms des Chorwerk Ruhr. Max Reger\, der von sich selbst sagte\, es sei „katholisch bis in die Fingerspitzen“\, wurde durch das protestantische Leipzig geprägt\, wo er von 1907 bis 1911 Komposition lehrte. Die Freundschaft mit dem Thomas-Kantor Karl Straube und die enge Beziehung zu den Thomanern zeigt sich in den drei großen Motetten op. 110\, die diesem Chor gewidmet sind. Die zwischen 1909 und 1912 komponierten Motetten bilden den Höhepunkt spätromantischer geistlicher A-Cappella-Musik. Die immensen Ansprüche liegen vor allem in der Intonation\, da hier die Chromatik alles beherrscht. Die Spanne des Ausdrucksgehaltes\, der dynamischen Steigerungen und der verschiedenen Kompositionsarten ist enorm. Darin stehen sie in der Tradition Bachscher Motettenkunst. Eine polyphone Anlage mit besonderem Gewicht der Fuge\, ja der Doppelfuge sogar\, sind dergestalt bestimmend. Umso eindrucksvoller leuchtet aber auch der ebenso an Bach geschulte homophone Choral aus ihnen hervor. Der Schlusschoral der dritten Motette ist ein wahrer Trostgesang der insgesamt von Existenzthematik des Todes bestimmten Motetten. Reger selbst sagte\, dass durch alle seine Sachen\, „der Choral hindurchklingt: „Wenn ich einmal soll scheiden“. \nBruckner\, selbst von 1855 bis 1868 Domorganist in Linz\, der sein ganzes Berufsleben in der Nähe zur Kirche verbrachte\, komponierte seine wichtigen\, umfänglich jedoch kleineren A-Cappella-Chorwerke in der Zeit im Anschluss an seinen Umzug nach Wien\, also seit 1868. Zum festen Repertoire gehören heute die bedeutenden vier Gradualien „Locus iste“\, „Os justi“\, „Christus factus est“ und „Virga jesse“\, liturgische Kompositionen\, die aber alles andere als Gelegenheitswerke sind\, auch wenn sie zur Zeit des hauptsächlich symphonischen Schaffens Bruckners entstanden. Den Höhepunkt bildet sicherlich das 8-stimmige Graduale „Os justi“\, das den Symphoniker durchscheinen lässt. Kirchentonal\, in lydisch komponiert\, sind die Außenteile homophon\, der Mittelteil jedoch polyphon komponiert. Den Abschluss bildet ein einstimmiges gregorianisches „Alleluja“. Noch in Linz 1861 entstand das 7-stimmige Offertorium „Ave Maria“\, ein Werk von großer Dichte\, das den Gradualien in nichts nachsteht.
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SUMMARY:ABGESAGT: Bruckner und Reger - Chorwerk Ruhr (Tübingen)
DESCRIPTION:Veranstaltung im Rahmen der Tübinger Motette \nAnton Bruckner (1824-1896)\nOs iusti\nChristus factus est\nLocus iste\nAve Maria \nMax Reger (1873-1916)\nGeistliche Gesänge op. 110  \nChorwerk Ruhr\nFlorian Helgath\, Leitung \nMit Anton Bruckner und Max Reger rücken zwei Spätromantiker ganz unterschiedlichen Typs in den Blick dieses rein geistlichen A-Cappella-Konzertprogramms des Chorwerk Ruhr. Max Reger\, der von sich selbst sagte\, es sei „katholisch bis in die Fingerspitzen“\, wurde durch das protestantische Leipzig geprägt\, wo er von 1907 bis 1911 Komposition lehrte. Die Freundschaft mit dem Thomas-Kantor Karl Straube und die enge Beziehung zu den Thomanern zeigt sich in den drei großen Motetten op. 110\, die diesem Chor gewidmet sind. Die zwischen 1909 und 1912 komponierten Motetten bilden den Höhepunkt spätromantischer geistlicher A-Cappella-Musik. Die immensen Ansprüche liegen vor allem in der Intonation\, da hier die Chromatik alles beherrscht. Die Spanne des Ausdrucksgehaltes\, der dynamischen Steigerungen und der verschiedenen Kompositionsarten ist enorm. Darin stehen sie in der Tradition Bachscher Motettenkunst. Eine polyphone Anlage mit besonderem Gewicht der Fuge\, ja der Doppelfuge sogar\, sind dergestalt bestimmend. Umso eindrucksvoller leuchtet aber auch der ebenso an Bach geschulte homophone Choral aus ihnen hervor. Der Schlusschoral der dritten Motette ist ein wahrer Trostgesang der insgesamt von Existenzthematik des Todes bestimmten Motetten. Reger selbst sagte\, dass durch alle seine Sachen\, „der Choral hindurchklingt: „Wenn ich einmal soll scheiden“. \nBruckner\, selbst von 1855 bis 1868 Domorganist in Linz\, der sein ganzes Berufsleben in der Nähe zur Kirche verbrachte\, komponierte seine wichtigen\, umfänglich jedoch kleineren A-Cappella-Chorwerke in der Zeit im Anschluss an seinen Umzug nach Wien\, also seit 1868. Zum festen Repertoire gehören heute die bedeutenden vier Gradualien „Locus iste“\, „Os justi“\, „Christus factus est“ und „Virga jesse“\, liturgische Kompositionen\, die aber alles andere als Gelegenheitswerke sind\, auch wenn sie zur Zeit des hauptsächlich symphonischen Schaffens Bruckners entstanden. Den Höhepunkt bildet sicherlich das 8-stimmige Graduale „Os justi“\, das den Symphoniker durchscheinen lässt. Kirchentonal\, in lydisch komponiert\, sind die Außenteile homophon\, der Mittelteil jedoch polyphon komponiert. Den Abschluss bildet ein einstimmiges gregorianisches „Alleluja“. Noch in Linz 1861 entstand das 7-stimmige Offertorium „Ave Maria“\, ein Werk von großer Dichte\, das den Gradualien in nichts nachsteht.
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SUMMARY:ABGESAGT: Bruckner und Reger - Chorwerk Ruhr (Bochum)
DESCRIPTION:Anton Bruckner (1824-1896)\nOs iusti\nChristus factus est\nLocus iste\nAve Maria \nMax Reger (1873-1916)\nGeistliche Gesänge op. 110  \nChorwerk Ruhr\nFlorian Helgath\, Leitung \nMit Anton Bruckner und Max Reger rücken zwei Spätromantiker ganz unterschiedlichen Typs in den Blick dieses rein geistlichen A-Cappella-Konzertprogramms des Chorwerk Ruhr. Max Reger\, der von sich selbst sagte\, es sei „katholisch bis in die Fingerspitzen“\, wurde durch das protestantische Leipzig geprägt\, wo er von 1907 bis 1911 Komposition lehrte. Die Freundschaft mit dem Thomas-Kantor Karl Straube und die enge Beziehung zu den Thomanern zeigt sich in den drei großen Motetten op. 110\, die diesem Chor gewidmet sind. Die zwischen 1909 und 1912 komponierten Motetten bilden den Höhepunkt spätromantischer geistlicher A-Cappella-Musik. Die immensen Ansprüche liegen vor allem in der Intonation\, da hier die Chromatik alles beherrscht. Die Spanne des Ausdrucksgehaltes\, der dynamischen Steigerungen und der verschiedenen Kompositionsarten ist enorm. Darin stehen sie in der Tradition Bachscher Motettenkunst. Eine polyphone Anlage mit besonderem Gewicht der Fuge\, ja der Doppelfuge sogar\, sind dergestalt bestimmend. Umso eindrucksvoller leuchtet aber auch der ebenso an Bach geschulte homophone Choral aus ihnen hervor. Der Schlusschoral der dritten Motette ist ein wahrer Trostgesang der insgesamt von Existenzthematik des Todes bestimmten Motetten. Reger selbst sagte\, dass durch alle seine Sachen\, „der Choral hindurchklingt: „Wenn ich einmal soll scheiden“. \nBruckner\, selbst von 1855 bis 1868 Domorganist in Linz\, der sein ganzes Berufsleben in der Nähe zur Kirche verbrachte\, komponierte seine wichtigen\, umfänglich jedoch kleineren A-Cappella-Chorwerke in der Zeit im Anschluss an seinen Umzug nach Wien\, also seit 1868. Zum festen Repertoire gehören heute die bedeutenden vier Gradualien „Locus iste“\, „Os justi“\, „Christus factus est“ und „Virga jesse“\, liturgische Kompositionen\, die aber alles andere als Gelegenheitswerke sind\, auch wenn sie zur Zeit des hauptsächlich symphonischen Schaffens Bruckners entstanden. Den Höhepunkt bildet sicherlich das 8-stimmige Graduale „Os justi“\, das den Symphoniker durchscheinen lässt. Kirchentonal\, in lydisch komponiert\, sind die Außenteile homophon\, der Mittelteil jedoch polyphon komponiert. Den Abschluss bildet ein einstimmiges gregorianisches „Alleluja“. Noch in Linz 1861 entstand das 7-stimmige Offertorium „Ave Maria“\, ein Werk von großer Dichte\, das den Gradualien in nichts nachsteht.
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LOCATION:Kreuzeskirche Essen\, Weberstr. 12\, Essen\, NRW\, 45127\, Deutschland
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SUMMARY:Bruckner und Reger - Chorwerk Ruhr (Weiden in der Oberpfalz)
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SUMMARY:Musik für das Ende - Seicento vocale (Hiltrup)
DESCRIPTION:Carlo Gesualdo (1566–1613): Responsorien\nClaude Vivier (1948–1983): Jesus erbarme dich\nClaude Vivier: Musik für das Ende \nIn der Passionszeit 2022 widmet sich das Vokalensemble Seicento vocale Werken der zwei Komponistenpersönlichkeiten Carlo Gesualdo (1566–1613) und Claude Vivier (1948–1983). Beide vereint eine außergewöhnliche Originalität und unverwechselbare Ausdruckskraft in ihrer von verblüffender emotionaler Dichte und mutigen Innovationen geprägten Musik. \nAus Gesualdos Responsoria et alia ad Officium Hebdomadae Sanctae spectantia (1611) erklingen vier Responsorien und der 50. Psalm (Miserere). Durch die Herauslösung aus dem liturgischen Kontext der Karwoche gewinnen sie noch an expressivem Gehalt. In der Konsequenz und Einzigartigkeit seines immer wieder die an die Grenzen der Tonalität drängenden Œuvres war Gesualdo seiner Zeit über Jahrhunderte voraus und ermöglicht so einen folgerichtigen Zugang zur kompositorischen Avantgarde Viviers. Dessen eher schlicht gehaltenes Jesus erbarme dich (1974) für Solo-Sopran und Chor umklammert wie eine Antiphon das Miserere Gesualdos und bereitet damit die knapp halbstündige Chorimprovisation Musik für das Ende (1971) vor\, die musikalisch zehn Menschenschicksale im Moment des Übergangs zum Tod abbildet. Seicento vocale verharrt dabei nicht in der vorösterlichen Betrachtung von Schuld sowie der Bitte um Vergebung\, sondern eröffnet „eine Zeremonie des Endes mit der Hoffnung\, dass die Menschheit die wahre Bedeutung ihres Daseins und Dahinscheidens erfahren würde“ (Claude Vivier im Partiturvorwort). \nVokalensemble Seicento vocale\nAlexander Toepper\, musikalische Leitung \nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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SUMMARY:Musik für das Ende - Seicento vocale (Ochtrup)
DESCRIPTION:Carlo Gesualdo (1566–1613): Responsorien\nClaude Vivier (1948–1983): Jesus erbarme dich\nClaude Vivier: Musik für das Ende \nIn der Passionszeit 2022 widmet sich das Vokalensemble Seicento vocale Werken der zwei Komponistenpersönlichkeiten Carlo Gesualdo (1566–1613) und Claude Vivier (1948–1983). Beide vereint eine außergewöhnliche Originalität und unverwechselbare Ausdruckskraft in ihrer von verblüffender emotionaler Dichte und mutigen Innovationen geprägten Musik. \nAus Gesualdos Responsoria et alia ad Officium Hebdomadae Sanctae spectantia (1611) erklingen vier Responsorien und der 50. Psalm (Miserere). Durch die Herauslösung aus dem liturgischen Kontext der Karwoche gewinnen sie noch an expressivem Gehalt. In der Konsequenz und Einzigartigkeit seines immer wieder die an die Grenzen der Tonalität drängenden Œuvres war Gesualdo seiner Zeit über Jahrhunderte voraus und ermöglicht so einen folgerichtigen Zugang zur kompositorischen Avantgarde Viviers. Dessen eher schlicht gehaltenes Jesus erbarme dich (1974) für Solo-Sopran und Chor umklammert wie eine Antiphon das Miserere Gesualdos und bereitet damit die knapp halbstündige Chorimprovisation Musik für das Ende (1971) vor\, die musikalisch zehn Menschenschicksale im Moment des Übergangs zum Tod abbildet. Seicento vocale verharrt dabei nicht in der vorösterlichen Betrachtung von Schuld sowie der Bitte um Vergebung\, sondern eröffnet „eine Zeremonie des Endes mit der Hoffnung\, dass die Menschheit die wahre Bedeutung ihres Daseins und Dahinscheidens erfahren würde“ (Claude Vivier im Partiturvorwort). \nVokalensemble Seicento vocale\nJan Croonenbroeck\, musikalische Leitung \nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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SUMMARY:Musik für das Ende - Seicento vocale (Coesfeld)
DESCRIPTION:Carlo Gesualdo (1566–1613): Responsorien\nClaude Vivier (1948–1983): Jesus erbarme dich\nClaude Vivier: Musik für das Ende \nIn der Passionszeit 2022 widmet sich das Vokalensemble Seicento vocale Werken der zwei Komponistenpersönlichkeiten Carlo Gesualdo (1566–1613) und Claude Vivier (1948–1983). Beide vereint eine außergewöhnliche Originalität und unverwechselbare Ausdruckskraft in ihrer von verblüffender emotionaler Dichte und mutigen Innovationen geprägten Musik. \nAus Gesualdos Responsoria et alia ad Officium Hebdomadae Sanctae spectantia (1611) erklingen vier Responsorien und der 50. Psalm (Miserere). Durch die Herauslösung aus dem liturgischen Kontext der Karwoche gewinnen sie noch an expressivem Gehalt. In der Konsequenz und Einzigartigkeit seines immer wieder die an die Grenzen der Tonalität drängenden Œuvres war Gesualdo seiner Zeit über Jahrhunderte voraus und ermöglicht so einen folgerichtigen Zugang zur kompositorischen Avantgarde Viviers. Dessen eher schlicht gehaltenes Jesus erbarme dich (1974) für Solo-Sopran und Chor umklammert wie eine Antiphon das Miserere Gesualdos und bereitet damit die knapp halbstündige Chorimprovisation Musik für das Ende (1971) vor\, die musikalisch zehn Menschenschicksale im Moment des Übergangs zum Tod abbildet. Seicento vocale verharrt dabei nicht in der vorösterlichen Betrachtung von Schuld sowie der Bitte um Vergebung\, sondern eröffnet „eine Zeremonie des Endes mit der Hoffnung\, dass die Menschheit die wahre Bedeutung ihres Daseins und Dahinscheidens erfahren würde“ (Claude Vivier im Partiturvorwort). \nVokalensemble Seicento vocale\nJan Croonenbroeck\, musikalische Leitung \nGefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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